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Betty Bi - Mission

 

Porno-Spielfilm

Regie: A1.B

Hersteller: Artfremd Film / Erosmedia

Jahr: 2006 (D)

Dauer: ca. 226 Minuten

Extras: Making Of ca. 30 Minuten

Darsteller: Betty Bi, Theresa Scheltowa, Patrick, Diether Von Stein, Dorothea von Krieg, Paulinchen, Gerry G., Andrea Velationi, Linn Petersen, Troy Sachs, Boris Kinszky, Peter Wasmantel, Hans Steg, Fitz Ohndahl

Kamera: Alexis Ohm

Musik: Antonio Adrezzo III, Danglars, Villefort & Mondego

Filmbesprechung von German-Adult-News:

Man sollte den Glauben und die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben und so ist einer meiner größten Wünsche für den deutschen Pornofilm endlich in Erfüllung gegangen. Bei Erosmedia hat man fleißig Geld und gute Leute gesammelt und eine wahre Big Budget Produktion auf die Beine gestellt.

Weit mehr als 150.000 Euro soll die Produktion mit einer Laufzeit von mehr als 3 1/2 Stunden gekostet haben. Angesichts der Aufwandes und der Sorgfalt die man hier hat walten lassen, erscheint die Summe mehr als realistisch. Die Liebe zum Detail ging gar soweit, dass man für den Nachbau der Zellen sogar originale Gefängnistüren aus Osteuropa verwendet hat.

Aber auch sonst ist „Betty Bi - Mission“ ein edles Werk. Das fängt bei dem aufwändig gestalteten Pappschuber an und hört bei der brillanten Bildqualität der beiden DVDs auf.

Ein „High Quality Movie“ aus Deutschland und dann noch Porno, es geht also doch, wenn man will. Es bleibt vorweg nur zu hoffen, dass es die Zuschauer entsprechend zu honorieren wissen. Die Voraussetzungen sind jedenfalls da und wenn es nach den Plänen von Erosmedia geht, soll diese Mission erst der Anfang sein. Möge der Erfolg mit euch sein!!!

Diese Mission beinhaltet jedenfalls alle Ingredienzien nach denen das Herz eines jeden (nach Erwachsenen-Unterhaltung verlangenden) Zuschauers sich sehnt: Action & Erotik. Letzeres sogar im Hardcore-Format und man fühlt sich sehnsüchtig an die große Ära des europäisch geprägten Sex- und Exploitation-Films zurück. Ein Genre, das den Wandel der Zeit leider nicht überstanden hat. Die Gründe sind vielfältig und sollen hier auch nicht zur Diskussion stehen. Aber keine Angst, was die Szenen anbelangt, denn da orientiert man sich eher an der Moderne.

Dementsprechend startet die Mission des Sonderkommandos unter der Leitung von Betty Bi auch im Irak. Sie bekommt mit ihrem Team, welches noch aus den beiden Leutnants Gerry Stone (Gerry G.) und Stella Detard (Andrea Velationi) besteht, den Auftrag zu einer heiklen Nacht und Nebel Mission. Sie sollen in die Festung des abtrünnigen und neurotischen Kommandanten Heinrich „der Oberst“ Gruber eindringen.

Doch bevor die Mission startet kann man sich noch von den sexuellen Fertigkeiten der Special Agents im Irak überzeugen. Unter dem Himmel eines Tarnnetzes liefert sich das Team einen scharfen Dreier, der einen gelungenen erotischen Auftakt darstellt.

Der dann folgende Versuch in die Festung einzudringen läuft naturgemäß schief und das Team wird von Wassilij Kamarow (Patrick), der rechten Hand des Oberst, und seinen Mannen aufgegriffen. Betty Bi kann ihr Team durch einen Trick nochmal retten, was zu einer längeren Schuss-Sequenz überleitet, aber letztendlich müssen sie sich doch geschlagen geben.

Während der Verhaftung erfahren sie schon mal ansatzweise, was ihnen wohl noch bevorstehen wird. Kamarow sieht sich angesichts der beiden Schönheiten denn sogleich zu den ersten sexuellen Übergriffen verleitet.

Während die Drei hinter Gitter wandern, erfolgt der Auftritt von Olga Pavlova, einer Ex-KGB Mitarbeiterin, die nun das strenge Regiment über das inoffizielle Gefängnis des Oberst hat. Ilsa und Freundinnen lassen an dieser Stelle grüßen! Olga (Theresa Scheltowa) ist schon ein ziemlicher Hammer und macht sich bei der ersten Gelegenheit über Kamarow her, um ihn nach einem schönem Blowjob und Fick eiskalt "hängen" zu lassen. Danach macht sie sich an die Untersuchung der Gefangenen, wobei sie es besonders auf Gerry abgesehen hat. Mit einem Gummi-Handschuh verpasst sie ihm einen schönen und ausgiebigen Handjob.

Es folgen die ersten Verhöre, wie sich auch zunehmend der triste Alltag in der Psyche der Inhaftierten niederschlägt. So wird Stella mehrfach von Olga verhört und muss sich unter anderem einem Strap-On Fick unterwerfen, dem sich Kamarow gerne anschließt. Betty wird hingegen von Gruber auf einem Gyno-Stuhl verhört, während Garry es sich in der Zelle mit einem weiblichen Häftling, die sich später als Spionin erweist, auf der Pritsche gemütlich macht. Dafür und das sie keine Ergebnisse präsentieren kann, folgt die Strafe (Auspeitschung) auch sogleich. Vielleicht mehr als tröstend, dass sich dann Betty ihrer annimmt.

Da Gruber Bettys Willen mit der harten Tour nicht bezwingen kann, versucht er es mit einem romantischen Dinner. Doch das geht mehr als daneben, was für Betty weitere Folterungen zur Folge hat. Das sich die Special-Agents am Ende nochmal befreien können ist wohl nicht zuviel des „Verrats“ meinerseits. Aber ob ihnen die Flucht gelingt und wem welches Schicksal widerfährt, müßt ihr schon selbst herausfinden.

Soweit zum umfangreichen Inhalt, der natürlich noch an der ein oder anderen Stelle weitaus mehr zu bieten hat, als es hier die Zusammenfassung erlaubt.

Die Qualität der DVD an sich ist, wie zu Anfang des Reviews erwähnt, absolut top. Aber auch sonst ist alles relativ perfekt und im Vergleich zu sonstigen deutschen Spielfilm- und Feature-Produktionen der letzten Jahre überdurchschnittlich gut.

Das fängt schon bei den darstellerischen Leistungen an. Betty - nie war sie so gut wie hier - Bi und der Rest des Ensemble überzeugen sowohl in den Sex- wie auch in den Spielszenen. Auch wenn es mir der Charakter der Olga besonders angetan hat, ist hier nach Betty vor allem Dieter von Stein als Oberst zu nennen. Seine Auftritte in dieser Produktion sind einfach großartig.

Für Erosmedia weniger, aber insgesamt gesehen überrascht auch der komplexe Inhalt (als voice over erzählt), sowie die Dialoge, die sich zumeist auf relativ hohem Niveau bewegen. Die Musik ist perfekt auf die Dynamik und Atmosphäre der Szenen abgestimmt und die gelungene Kameraführung leistet das ihre dazu.

Einige Sex-Szenen sind vielleicht etwas lang, was aber in Bezug auf die Gesamtlänge täuschen kann. Auffällig ist noch, dass jede Szene (egal mit welcher Praktik) eine gewisse fetischhafte Aura umgibt, was sie recht einzigartig macht.

Man kann nicht umhin festzustellen, dass „Mission“ nicht nur der beste deutsche Porno des Jahres 2006, sondern seit Jahren ist. Unbedingt ansehen!!! (TOM)




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